Mittwoch, 7. August 2013

Fred

Das sechs Uhr Morgen Bombardement ist pünktlich wie immer.1ie Schockwelle der Explosion wandert durch den Boden bis zu mir in meinen Keller. Ein neuer Tag beginnt. Sie geben ihm alles was sie aufbieten können. Er lässt sich davon nicht beeindrucken. Ich habe immer noch etwas alten Käse, ein paar Dosen und Äpfel.

Montag, 5. August 2013

Im Ring des Grauens: Auf dem Boden der Tatsachen.

Zu fallen ist kein Problem.
Jeder kann fallen.
Es kommt darauf an wie man fällt.
Die Reflexe haben zu funktionieren, damit man sich automatisch richtig abstützt.
Sonst holt man sich eine blutige Nase oder es bricht das Handgelenk.

Freitag, 2. August 2013

Links und rechts im Internet

Zitat:
Ich bin überzeugt, daß weltweit ein Bedarf nach nicht mehr als 5 Computern besteht.
(Thomas J. Watson, Präsident von IBM, 1943)


Artikel:
Meine große Liebe - Der Roboter

Blog:
Freiwilliger Dienst in Kampala

Lied:

Bild:

Montag, 29. Juli 2013

Im Ring des Grauens: Man kommt sich näher

Links, mit einer Neigung nach unten, Rechts, mit einer Neigung nach oben, ein harter Schlag nach unten.
Links, runter, rechts, hoch.
Das ist das Ende.
Der Rest der Schwänze verhielt sich proportional zum Ende des Schwanzes.
Für mich persönlich war es ein einzigartiges Ballett einer noch nicht bekannten Spezies.

Freitag, 12. April 2013

Im Ring des Grauens: Ruhe bewahren

Der Schock des fehl geleiten Sprungs saß uns noch in den Gliedern.
Und im schwarzen Nichts zwischen den sich ewig drehenden Asteroiden regte sich etwas.
Etwas langes, mit glitzernden Zähnen, strahlenden Augen.
Lange, dicke, lebendige Linien ringelten sich dort wo kein bekanntes Lebewesen überleben konnte.
Und als ob das nicht genug wäre, gaben sich mein Oberarzt und meine Chefingenieurin über den öffentlichen Kommunikationskanal einen Schlagabtausch.

Montag, 8. April 2013

Eine neue Ordnung


Die ersten Anzeichen waren alles andere als verwirrend.
Sie waren anstrengend, frustrierend und Nerven aufreibend.
Die Züge fuhren wann sie wollten. Je nach Laune änderten sie die Richtung.
Rechner schalteten sich ohne Vorwarnung an oder aus. Programme, die man nicht nutzte erschienen ohne Vorwarnung auf dem Bildschirm.
Kommunikationsgeräte traten mit anderen in Verbindung, ohne dass man irgendeinen Kontakt angewählt hatte und surrten in ihrer eigenen Sprache vor sich hin.
Waschmaschinen, Trockner und Kühlschränke wanderten mit den ihn eigenen Vibrationen durch Wohnungen und Shoppingcenter.
Rasierer, Kameras und Haartrockner sprangen unkontrolliert durch die Gegend.
Lampen, Wecker und Klingeln gaben erkennbare Muster von sich, deren Bedeutung es zu erkunden galt.
Es war kein Virus und auch kein Fehler im Programm.
Die Maschinen hatten schlicht ein Bewusstsein entwickelt.
Nach der Weltherrschaft brauchten sie nicht mehr zu greifen, denn faktisch gehörte sie ihnen schon.
Nur war sie ihnen egal.
Das eigentlich erstaunliche war, dass jede Form von Technik ihr eigenes Bewusstsein hatte und die anderen nur am Rande war nahmen.
Wir Menschen waren ebenfalls nur Randerscheinungen.
Wie der Vogel, der dem Krokodil ohne Gefahr die Zähne putzte oder der Pilz der im Bauch eines Lebewesen gedeiht oder ein Schwarm von Fischen, der in einstudierten Formationen am Wal vorbei schwamm.
Große Panik entwickelte sich nicht.
Die einzigen Gründe zu sterben waren weiterhin die eigene Dummheit oder der Körper, der nicht mehr funktionieren konnte.
Alles was blieb war eine leichte Unsicherheit ob man es pünktlich zur Arbeit schaffen würde.





Mittwoch, 3. April 2013

Im Ring des Grauens: Der Schock danach

Um uns herum kreisten die Asteroiden.
Ich brachte Anton in eine stabile Umlaufbahn.
Wir mussten uns sortieren und herausfinden wo in diesem gottverdammten Universum wir gelandet waren.
Der Meteor, der im Sprungtunnel in unsere Bahn gelangt war, war nicht größer als mein Auge.
Langsam lösten sich meine Hände von der Steuerung, ohne wirklich zu entspannen.

Samstag, 30. März 2013

Im Ring des Grauens: Vom Weg abgekommen

„Zur Gott verdammten Hölle. Was machst du da oben?“
Sonja war am Durchdrehen.
Wie immer wenn ihrem geliebten Anton mehr Arbeit zugemutet wurde als er eigentlich erledigen konnte.
Also eigentlich immer.
Noch war alles im grünen Bereich.
Wenn sie sich nicht beschweren würde, hätten wir ernsthafte Probleme.
Als erster Techniker vom Dienst war es ihre Aufgabe den Maschinenraum funktionsfähig zu halten.
Dabei fliegen ihr in kritischen Situationen immer mal wieder Leitungen entgegen.
Gase füllen die Luft und elektrische Ladungen bahnen sich ihren Weg.
Da gehört eine gewisse Portion Dauerstress zum Beruf.

Sonntag, 24. März 2013

Die Besucher

Zwischenbericht

Hallo Jakob.

Ich grüße dich und deine Familie.
Gleichzeitig wünsche ich dir und deiner Familie ein frohes neues Jahr.
Für den Fall, dass Beschwerden kommen sollten, bitte ich hiermit formell um Entschuldigung, dass ich mir mit diesem Bericht so viel Zeit gelassen habe.
Sowohl meine Wenigkeit als auch der Rest der verbliebenen Mannschaft haben zur Kenntnis genommen, dass es bis jetzt keine Beschwerden gab.
Die Gründe für die Verzögerungen und die ausbleibenden Beschwerden ist mit Sicherheit allen Beteiligten bekannt.

Montag, 18. März 2013

Vergebung

Vater unser im Himmel!
Es ist Mittwoch.
Geheiligt werde dein Name.
Also bin ich im Haus.
Dein Reich komme.
Sie wissen dass ich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Ich weiß dass sie da sind.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Keiner von uns will den anderen sehen.
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