Montag, 7. Januar 2013

Nicht wirklich was Besonderes

Wenn man erst einmal die Monster gesehen hat, sind sie keine Monster mehr.
Irgendwann schaut man unter das Bett und erkennt dass dort nichts ist.
Man folgt der dunklen Gestalt, die an der Wand lauert mit den Augen und merkt, dass es sich einfach nur um einen Schatten handelt.
Nach der ersten Schlägerei auf dem Schulhof bekommt man eine Ermahnung vom Lehrer. Dann steht man am nächsten Tag wieder auf und alles läuft wie immer.
Endlich traut man sich ein Mädchen anzusprechen und dann endlich zu küssen und dann merkt man, dass es nicht klappt.
Auf das allererste Mal Sex gehe ich jetzt einfach mal nicht ein.
Die Fahrprüfung klappt beim ersten Mal, trotz des riesigen Wirbels den man vorher darum gemacht hat.
Die erste Kündigung kommt und geht.
Alles dreht sich im Kreis.
Man begibt sich auf ausgetretenen immer gleichen Wegen, die irgendwann ihren Reiz und ihre Überraschung verlieren.
Dann kommt schließlich der Tag an dem die toten auf Erden wandeln, wie man es uns immer wieder prophezeit hat.
Wie von einigen lange versprochen in Film und Büchern ist es wirklich eine mutierte Kreuzung zwischen einer bekannten Krankheit und einem neuen Virus und hat irgendetwas mit Krebs zu tun.
Die erste Panik breitet sich aus und dann legt sie sich wieder.
Denn die wandelnden Toten machen nichts anderes als tot zu wandeln und dabei zu verrotten.
Sie wollten nicht unsere Gehirne und griffen niemanden an.
Anstelle die Lebenden zu jagen verrichteten sie stattdessen die Tätigkeiten die ihnen am vertrautesten waren.
Auf diese Weise erledigte sich ein Großteil des Problems von selbst.
Dadurch, dass sie bei lebendigem Leibe verwesten, versagten ihnen ihre Beine den Dienst und unzählige vorher so gefürchtete Zombies fielen einfach eine Treppe herunter und waren durch den darauf meist einsetzenden Schädelbruch erledigt.
Dann gab es die Hunde und Katzen, die auf einmal keinen Besitzer mehr hatten und dadurch nicht mehr gefüttert wurden.
Also erinnerten sie sich an ihre Urinstinkte und stürzten sich auf das wandelnde Buffet auf den Straßen.
Während wir uns alle nach der Panik über den schrecklichen Gestank der Verwesung aufgeregt haben, wurde er bald langweilige Normalität.
Süßlich und beständig begleitete er uns durch den Tag.
Ein eine wirkliche Gefahr stellten die armen Schweine für uns nicht dar.
Man musste einfach nur aufpassen, dass man keinen der Opfer mit bloßen Händen berührte.
Genügend Idioten die diese einfache Regel ignorierten oder vergaßen gab es genug
Also wurden zu den offiziellen Einsatzkräften noch zivile Patrouillen gegründet um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Es war einfacher als man es sich zu Beginn vorgestellt hat.
Da alle Infizierten der ihnen am vertrautesten Tätigkeit nachgingen, begaben sich nicht wenige jeden Tag auf den Weg zur Arbeit oder in die Kaufhalle.
Also musste man einfach nur durch die Abteile von Bus und Bahn gehen und die dort stupide vor sich hin sitzenden Opfer in aller Ruhe mit einem Kopfschuss erledigen.
Danach ging man die Parkplätze durch um die Autos zu finden, in denen jemand saß, der entweder sinnlos am Lenker herumdrehte oder einfach nur vor der Tür stand.
Kaufhallen und Kaufzentren wurden auf die selbe Art abgearbeitet.
Nach ganzen vier Monaten hatte der Spuk ein Ende und zwei Monate danach verschwand auch der süßliche Beigeschmack in der Luft.

Der Flug der Aurore 7

Von: Startzentrum Vostor am Anguis
An: Zentralrechner Aurore
Datum: 22. April 2759
Betreff: Unsere Glückwünsche

Liebe Besatzung der Aurore

Herzlichen Glückwunsch zum geglückten Start.

Wir freuen uns zu hören, dass die Aurore gut funktioniert und den Anforderungen entspricht, wenn nicht sogar diese übertrifft.
Diese positiven Rückmeldungen werden unsere Partner auf der Venus sicher angenehm zur Kenntnis nehmen.

Den Hinweis von Offizier Richter haben wir zur Kenntnis genommen.
Sie sind nicht der erste, der Kritik in dieser Weise äußert.
Bitte nehmen sie zur Kenntnis, das Veränderungen in Vorlagen in langen Prozessen entschieden werden.
Da haben wir uns alle in Geduld zu üben.

Den Offizier Ground möchten wir darauf hinweisen, dass er sich freiwillig für diese Mission gemeldet hat. Des weiteren hat er sich der Stimme enthalten als es um die Besetzung der Mannschaft diskutiert wurde.
Sollte er sich nicht zur kollegialen Zusammenarbeit im Stande sehen weisen wir ihn darauf hin, dass es genügend Kandidaten auf Mars und Ymir gibt, die zur Not seinen Platz einnehmen würden.
Die Generalvertretung von Mars oder Ymir hätten damit sicher kein Problem.
Die Generalvertretung der Erde wäre wahrscheinlich nicht amüsiert.

Danke an Offizier Karlson für die gute Zuarbeit.
Wir sind uns bewusst, dass Sprachregelungen nicht immer einfach sind, aber mit Rücksicht auf unsere intersolaren Partner haben auch diese Kleinigkeiten immer wieder neu ausgehandelt zu werden.
Wir bitten hier um Gelassenheit und Verständnis.

Ihrer formulierten Arbeitshaltung zu der Mission können wir nur zustimmen.
Das sich die verbleibenden zwei Mitglieder diesem Geist anschließen werden ist mehr als wahrscheinlich.
Sowohl der Mars als auch der Ymir sind sehr gemeinschaftlich organisiert.

Da sie alle entsprechend über die Kultur der beteiligten Partner geschult wurden, gehen wir davon aus, dass die Zusammenarbeit und Kommunikation ohne größere Schwierigkeiten ablaufen werden.
Es wird mit Sicherheit Meinungsverschiedenheiten geben, aber kein unlösbaren Probleme.
Dafür sind sie alle viel zu gut geschult.

Dies ist die erste bemannte Expedition die sich aus dem System hinaus wagt.
Den Geist und den Enthusiasmus der von Offizier Richter transportiert wird können wir nur unterstreichen.
Es ist nicht wichtig ob sie da draußen etwas finden, obwohl es natürlich schon unser aller Wünsche entspricht.
Seien wir jedoch realistisch, keine unserer Sonden haben je Hinweise auf Leben außerhalb der Ooortschen Wolke gefunden.

Es geht in erster Linie darum einen weiteren Schritt zu machen um die interolare Raumfahrermacht zu stärken
Sie haben ihren Platz in den Geschichtsbüchern schon sicher.
Diese Mission ist ein neuer Grundstein für das strahlende Morgen.

Glück und Erfolg auf eurem Weg
Hermann Liebert in Vertretung für das Startzentrum Vostor am Anguis

Sonntag, 6. Januar 2013

Der Flug der Aurore 6

Von: Johannes Ritter, kommandierender Offizier
An: Startzentrum Vostor am Anguis
Datum: 22. April 2759
Betreff: der erste Schritt ist getan und Protokoll

Hallo geschätzte Koordinatoren

Wir sind gestartet.
Der Mond liegt hinter uns und vor uns ist klar der Mars zu sehen.
Mit der „Arie der Planeten“ von Roberto Schevschenko wurde dieser historische Start angemessen begleitet.
Aurore arbeitet einwandfrei.
Um den Belastungstest vorzubereiten bewegen wir uns mit voller Geschwindigkeit auf den roten Bruder unserer blauen Mutter zu.
Louis Ground zeigt kein wirkliches Verständnis für die Tragweite des heutigen Tages.
Einmal Mechaniker immer Mechaniker.
Er mag ein Spezialist in den einfachen Dingen sein die ineinander greifen.
Visionen scheinen ihm fremd zu sein.
Gelobt sei mir hier das Engagement und die Energie einer Janine Karlson die ehrfürchtig auf der Brücke steht und freudig lächelt.
Wenigstens noch einer der diesen Moment zu schätzen weiß.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Johannes Ritter

Protokoll
Dienstag 21. April 2759
Die Mannschaft ist vollständig anwesend.
Protokoll: Johannes Ritter

1. Berichte aus den Bereichen:

1.1. Maschinenraum, vorgetragen von Louis Ground:
Energie ist ausreichend vorhanden.
Spannung ist stabil.
Lebenserhaltung inklusive Luftaufbereitung und Essensgeneratoren funktionieren ohne erkennbare Probleme.
Um sicher zu gehen möchte er morgen um 12 Uhr nach mitteleuropäischer Zeit die Spannung testen, was zu Fluktuationen in der Beleuchtung führen wird und die Essensgeneratoren kurzzeitig ausschalten wird.
In Abstimmung mit Johannes Richter wird sich dafür entschieden den Belastungstest auf den Moment zu verlegen wenn die Mannschaft komplett ist.
Das Gravitationsfeld des Saturn ist für diesen Test auch am besten geeignet.
1.2. Navigation und Vorrat, vorgetragen von Johannes Ritter:
Unsere Route wird uns über den Mars, durch den inneren Asteroidengürtel zum Ymir bringen.
Danach werden wir den Kuipergürtel und die Oortsche Wolke passieren und das System verlassen.
In den Gürteln und in der Wolke ist Vorsicht beim Steuern geboten.
Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber die Gefahren werden trotzdem nur zu oft unterschätzt.
Wir haben ein gutes Schiff und eine gute Mannschaft, das darf uns aber nicht leichtsinnig werden lassen.
Die Vorräte reichen unabhängig von den Wiederaufbereitungsanlagen je nach Verbrauch fünfzehn bis zwanzig Tage. Eine Aufstockung auf Mars und Ymir ist ratsam. Die Mission ist auf dreißig Tage ab Ymir angelegt und so lange sollten auch die Vorräte reichen. Leichtsinnigkeit hat in der Raumfahrt nichts zu suchen.
1.3. Medizinischer Bereich, vorgetragen von Janine Karlson:
Der medizinische Bereich ist umfangreich ausgestattet und kann ohne Probleme die großen fünf Verletzungen, im Raumfahrtbereich versorgen und beheben.
Unterkühlung, Verbrennungen bis zum 4. Grad, Sauerstoffmangel, Verlust von Gliedmaßen, multiple Knochenbrüche stellen also wenn sie auftreten sollten nur ein temporäres Problem dar.
Die kleinen fünf werden auch gut abgedeckt.
Depressionen, Magen- und Darmerkrankungen, Fieber- und Erkältungsbeschwerden, Verkrampfungen und Rückenbeschwerden sowie Probleme mit den Augen und Ohren stellen kein wirkliches Problem dar.
Es ist darauf zu achten, dass jeder Planet seine eigenen Ideale und Normen hat. Die Unterschiede zwischen Mond und Erde sind minimal.
Der Mars startete mal als menschliche Kolonie mit den klassischen Idealen der Erde, hat sich jedoch in den letzten 400 Jahren vor allem im kulturellen und moralischen Bereich sehr selbstständig entwickelt.
Ein viel extremeres Beispiel sind alle Bewohner der äußeren Planeten, die seit knapp 300 Jahren unter vollkommen anderen Licht und Gravitationsverhältnissen leben und arbeiten. Auch haben sie andere Nahrungsangewohnheiten.
Janine Karlson möchte noch einmal feststellen lassen, dass die Besetzung dieser Mannschaft seit knapp drei Monaten feststeht und jeder die Möglichkeit hatte zurückzutreten wenn er mit der Gestaltung oder Besetzung dieser Mission nicht einverstanden ist.
 Es wird eine sachliche und kollegiale Zusammenarbeit erwartet.

Samstag, 5. Januar 2013

Der Flug der Aurore 5

Von: Janine Karlson, medizinischer Offizier
An: Startzentrum Vostor am Anguis
Datum: 22. April 2759
Betreff: Das Offizielle und der Start

Hallo ihr da unten.

Ich weiß gar nicht ob oben und unten für uns wirklich von Bedeutung ist.
Genauso wie links und rechts.
Das gehört wohl ganz klar zu den Sachen über die man sich nicht zu viel Gedanken machen sollte.
Fand die Sitzung gestern entspannt und Ergebnis orientiert.
Meine Meinung wurde ja vermerkt.
Es ist schlicht nervend sich bei jeder neuen Mission sich über veraltete Geschlechter Klischees austauschen zu müssen.
Der Start verlief ohne weitere Probleme.
Warten mit dem Belastungstest bis Ymir, wenn wir vollständig sind und es wirklich ernst wird.
Die Fahrt in Aurore als solches ist sehr angenehm.
Genieße die Zeit allein im Quartier, das wird sich ja spätestens morgen ändern.
Sind alle gesund und munter.
Naja, auf jeden Fall gesund.
Hannes konnte es sich nicht verkneifen die „Arie der Planeten“ über die Lautsprecher laufen zu lassen, wie ihr sicher hören konntet.
Das Louis danach „Kill all the Living“ als Gegenleistung spielen durfte ist euch sicher auch nicht entgangen.
Konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
Mache mir weder aus Klassik noch aus Metal etwas.
Habe mich dafür angemeldet beim Anflug vom Mars ein Jazz Stück spielen zu dürfen. Vielleicht was richtig geiles altes, „All Star“ von Grant Morrisson ist ein guter Kandidat.

Kommen wir also zum offiziellen Teil und den nötigen Feststellungen:

Auswertung der Medizinischen Belastungstests:
Verantwortlich: Julia Savy, Medizinisches Kontrollzentrum Vostor am Anguis.
Alle Teilnehmer wurden entsprechend geimpft

Johannes Ritter
Geboren: 1. August 2716
Größe: 1,76 Meter
Gewicht: 80 Kilo
Geburtsort: Groß Caputh, deutsche Kolonie, Mond
Kinderkrankheiten: Pocken, Mumps
Blutgruppe: AB +
Operationen: Mandeln und Blinddarm entfernt
Vorbelastungen: Eltern waren Vegetarier. Es besteht hier die Frage ob Richters Immunsystem instabil ist. Keine Allergien.
Es gab auch Unklarheiten im Elternhaus. Bindungsverhalten instabil, wahrscheinlich deswegen Vegetarier um Ausgleich zu schaffen.
Allgemeines: Gesunde und trainierte Statur, etwas bleich, Moralsystem beständig und zu belasten.

Louis Ground
Geboren: 23. Dezember 2734
Größe: 1,80
Gewicht: 76 Kilo
Geburtsort: Skopi, Italien, Erde
Kinderkrankheiten: Pocken, Mumps, Scharlach, Masern, Ringelröteln
Operationen: Blinddarm entfernt
Vorbelastungen: kommt aus dem Arbeiterviertel, als Kind starke Belastungen mit Chemikalien, leichter Hang zu Akne, keine Allergien.
Allgemeines: starker Alkoholkonsum aber keine erkennbare Abhängigkeit Keine Allergien. Neigt zu Untergewicht.

Janine Karlson
Geboren: 21. Oktober 2729
Größe: 1,66
Geweicht: 56 Kilo
Geburtsort: Trujillo, Peru, Erde
Kinderkrankheiten: Mumps, Pocken, Masern
Operationen: Blindarm entfernt, als Kind mehrere Knochenbrüche durch Unfälle beim Klettern
Vorbelastungen: siehe Operationen, keine Allergien
Allgemeines: sehr sportlich, sehr belastbar, schwer aus der Ruhe zu bringen.

Freitag, 4. Januar 2013

Der Flug der Aurore 4

Von: Louis Ground, technischer Offizier
An: Startzentrum Vostor am Anguis
Datum: 21. April 2759
Betreff: Mannschaft, Technik und der ganze Quark
Es ist kein gutes Zeichen wenn ich jetzt schon mit dem Gedanken spiele unseren Vorrat an Alkohol zu plündern.
Dafür gibt es zwei einfache Gründe.
Richter will nicht aufhören darüber zu reden wie toll und wichtig unsere Mission ist.
Andauernd erzählt er uns von dem System.
Wie groß es ist.
Was es für Geschichten hat.
Die Geschichte mit dem gottverdammten Fährmann von der gottverdammten Callisto hängt mir zu den gottverdammten Ohren raus.
Dass dieser gottverdammte Fährmann in seiner Zeit falsch verstanden wurde haben wir alle damals in der Schule gelernt.
Wieder und wieder und wieder und wieder und wieder.
Man muss mich nicht daran erinnern.
Und vielen lieben Dank an die Idioten die mich auf eine dreißig Tage Expedition schicken mit dieser einen speziellen Frau mit der ich fünf verdammte Jahre meines Lebens verbracht habe nur um dann von ihr verraten zu werden.
Danke, Danke, Danke!
Das zeugt von unglaublich guter Organisation und klarer Information.
Ist ja nicht so, dass diese Verbindung aktenkundig ist.
Fünf verdammte Jahre.
Ist ja nicht so, dass wir kurz davor waren zu heiraten.
Ich stelle hiermit den Antrag an die Idioten die verantwortlich für die Besetzung sind wieder zehn Jahre alt sein zu dürfen.
Ich will, dass zu einer Gute Nacht Geschichte meiner Mutter einschlafen.
Ich will zu Speck und Eiern von meinem Vater wieder aufwachen.
Ich will wieder mit meinem Freund Hugo reden, den sonst keiner sehen kann aber und der mich immer verstanden hat.
Ich will Bauklötze.
Ich will Bildergeschichten.
Kommen wir zu dem was wichtig ist.
Ich habe mit Aurore eine gute Beziehung aufgebaut.
Wenn jetzt jemand von euch mir dämlich kommt hier die Erklärung für die Idioten die sich nicht auskennen: Wenn ein Maschinenmensch keine Beziehung zu dem Schiff aufbauen kann, ist die ganze Mannschaft verloren.
Entweder man versteht sich oder man geht unter.
Klingt komisch, ist aber so.
Richter heult andauernd darüber, dass die Venusianer nicht mit auf dieser Mission sind.
Damit zeigt er wie wenig Ahnung er hat.
Die großen blauen Spießer sind vielleicht nicht körperlich anwesend, aber sie hatten ganz klar eine Hand in der Entstehung von Aurore.
Ich erkenne Qualitätsarbeit wenn ich sie sehe.
Wir alle sollten den großen Blauen dafür dankbar sein, dass sie Spießer sind,
Aurore wird uns alle überleben.
Wenn ich meine Urenkel bewundere wird sie weiter ihren Dienst versehen.
Und ich hatte die Ehre auf ihr zu dienen.
Aurore wird nicht von mir definiert.
Ich werde von Aurore definiert.
Soviel zum Thema für das Morgen.

Ich geh jetzt schlafen.
Passt auf euch auf.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Frohes Neues Jahr 2013!

Du hast es bestimmt schon gesehn'
Es ist jetzt 2013.
Das alte Jahr ist nun vorbei,
vielleicht war's gut, vielleicht auch einerlei.
Das was kommt wird schlimm, mittel oder wunderbar.
Ich wünsche ein frohes neues Jahr.

Der Flug der Aurore 3

Von: Janine Karlson, medizinischer Offizier
An: Startzentrum Vostor am Anguis
Datum: 21. April 2759
Betreff: Protokoll der ersten Teamsitzung und eigene Gedanken

Hallo ihr da unten.
Hier das Protokoll von gestern.
Hatten entspannte und angeregte Diskussionen.
Wenn wir uns alle zusammenreißen sollte diese ganze Aktion klappen.
Louis ist etwas genervt von Hannes, der es nicht lassen kann andauernd von der großartigen Mission zu erzählen und andauernd alte Mythen und Geschichten erzählt.
Freue mich auf Thoman und Magdalena.
Die beiden sollen ja echte Spezialisten sein.
Dann wäre ich nicht mehr allein.
Hey, das hat sich gereimt.
Es war ein langer Tag mit vielen Sachen.
Mehr das nächste Mal

Liebe Grüße
Janine

Verlaufs- und Ergebnisprotokoll
Konstituierende Teamsitzung der „Aurore“ DEFRU - Klasse
Montag 20. April 2759
Anwesend: Johannes Richter, Louis Ground, Janine Karlos
Abwesend:
Protokoll: Jeanine Karlson

Aufgabenverteilung
1. Kommandierender Offizier: Johannes Richter
2. Kommandierender Offizier: Magdalena Santos, Amt ruht bis zur Ankunft von Magdalena Santos und wird in Vertretung von Jeanine Karlos ausgeübt.
1. Technischer Offizier: Louis Ground
2. Technischer Offizier: Thoman aus der dritten Reihe, Amt ruht bis zur Ankunft von Thoman aus der dritten Reihe und wird in Vertretung von Johannes Richter ausgeübt.
1. Medizinischer Offizier: Janine Karlos
2. Medizinischer Offizier: Magdalena Santos, Amt ruht bis zur Ankunft von Magdalena Santos und wird in Vertretung von Louis Grund ausgeübt.

Vorstellungen und Charakter der Mission
Wir sind die erste bemannte Expedition die sich über die Oortsche Wolke hinaus raus aus dem Sonnensystem wagt.
Wir sind aufeinander angewiesen und wollen unsere Entscheidungen gemeinsam und einvernehmlich treffen.
Wir wollen das Morgen mit unseren Taten gestalten, damit sich das zukünftige Gestern an unsere Taten erinnert.

Verlauf und Route der Mission
Problematik mit den Gürteln.
Die „Aurore“ braucht einen Belastungstest.
Ground soll die Maschinen noch einmal gründlich mit Ritter durch testen.
Wie können wir diese unsere Mission zum Erfolg führen?
Was ist uns wichtig?
Funktionieren die Generatoren und haben wir genügend Vorrat?

Gespräch mit den zu erwartenden Teammitgliedern

Formulierungen innerhalb der Berichte und des Protokolls bezüglich des Geschlechts.
Ein Offizier ist ein Offizier ungeachtet seines Geschlechts.
Wir dienen der Intersolaren Union als Menschen und nicht als Männer oder Frauen.
Janine Santos empfindet diese Frage als unnötig und anstrengend.

Persönliche Situation Louis Grund und Magdalena Santos
haben eine äußerst bewegte Vergangenheit hinter sich.
Louis Ground möchte nur fachlichen Kontakt mit Magdalena Santos
Janine Santos äußert Zweifel und erwartet von allen Beteiligten der Mission Aufmerksamkeit.
Johannes Richter empfindet diese Besetzung als einen Fehler der zu verkraften ist und appelliert an den gesunden Menschenverstand.

nächster Termin
22. April 2759 12. Uhr in der Haupthalle

Mittwoch, 2. Januar 2013

Der Flug der Aurore 2

Von: Johannes Ritter, kommandierender Offizier
An: Startzentrum Vostor am Anguis
Datum: 21. April 2759
Betreff: Wie es läuft.

Hallo meine großen Koordinatoren.
Ich bedanke mich für die standardisierte Nachricht.
Sie wurde ordnungsgemäß im Hauptrechner gespeichert.
Gebt euch mehr Mühe bei der Formulierung.
Es macht einen sonderbaren Eindruck wenn Erwartungen formuliert werden über die Anzahl der Worte und in dieser Formulierung dann Sätze wiederholt werden.
Das macht keinen besonders guten Eindruck.
Die Marsianer haben in vielen Dingen andere Maßstäbe.
Sowohl im Zusammenleben als auch im Berichtswesen
Ihr bekommt meinen Text wahrscheinlich jetzt gleich.
Freut euch doch bitte nicht zu früh.
Wir haben ein gutes Stück Weg vor uns.
Denkt doch bitte daran dass die Kommunikation ein wenig dauern wird.
Im inneren Kreis ist das alles kein Problem, aber das alles potenziert sich mit mit jedem weiteren Kreis. Die Faustregel lautet pro Kreis ein Tag..
Außerhalb des dritten Kreises brauchen unsere Nachrichten dann also mindestens drei Tage hin und eure Antworten mindestens noch einmal drei zurück.
Wenn ich dann später am morgen Selbstmord begehen möchte, weil mir das Licht in Aurore nicht gefällt, bekommen wir eure Reaktion erst sechs Tage später.
Hoffen wir einfach, dass uns nicht der Motor ausfällt.
Aurore geht es gut.
Ihr Motor läuft und alle Programme funktionieren einwandfrei.
Die Kabinen sind fertig eingerichtet und fertig zum beziehen.
Ein Schiff der DEFRU Klasse zu kommandieren hat schon einen gewissen Reiz.
Man kann schon ohne Zweifel von einem gewissen Prestige reden.
Mit der Zusammenstellung der Mannschaft kann ich nur zufrieden sein.
Diese Mischung passt zu dieser spannenden Mission.
Dass eine fünfköpfige Crew vier wichtige Mächte verbinden kann, hat einfach als Meilenstein in der intersolaren Verständigung gesehen werden.
Louis Ground hat dazu seine eigenen Gedanken.
Die soll er euch am besten aber selber mitteilen.
Dass die großen Blauen vom gelben Brocken sich nicht dazu haben bewegen lassen sich an dieser einzigartigen Mission zu beteiligen.
Ihre zurückgezogene Art ist uns allen bekannt und manch einer versteht sie vielleicht auch.
Wahrscheinlich verstehen sie sich als den wahren inneren Kern des Systems.
Aber meiner Meinung nach sollte jede Exklusivität ihre Grenzen haben.
Anstelle dieser verpassten Chance nach zu trauern möchte ich diese erste Nachricht damit abschließen, dass ich mich unglaublich freue an dieser einzigartigen Mission teilzunehmen.
Wir kennen mittlerweile jeden einzelnen Stein in diesem System.
Es wird Zeit zu erfahren was genau da draußen ist.
Unsere Aufgabe ist es die starren Sattelitenbilder mit Leben und Wissen zu füllen.
Vielleicht treffen wir ja auch jemanden.

Ich verbleibe mit den besten Grüßen.
Johannes Ritter

Dienstag, 1. Januar 2013

Der Flug der Aurore 1

Von: Zentralrechner Aurore
An: Startzentrum Vostor am Anguis
Datum: 21. April 2759
Betreff: Beispielnachricht
Das ist eine automatisch generierte Beispielnachricht mit genau 400, in Worten vierhundert, Worten des solaren Erkundungskreuzers der DEFRU Klasse mit dem Namen Aurore um die Kommunikation zu testen.
Die Vorgaben für diese Nachricht wurden festgelegt um den Austausch und die Sicherheit der Mannschaft zu sichern.
Um die Kommunikation zu wurde eine Beispielnachricht versandt die aus 400, in Worten vierhundert, Worten besteht.
Diese Nachricht dient als Beispiel und umfasst genau vierhundert Worte.
Als Beispiel wird eine Nachricht mit vierhundert Worten versendet.
Vierhundert Worte
Der solare Erkundungskreuzer Aurore gehört der DEFRU Klasse an.
Zu der DEFRU Klasse gehört der Erkundungskreuzer Aurore.
Aurore ist ein ein solarer Erkundungskreuzer der DEFRU Klasse.
Ein solarer Erkundungskreuzer der DEFRU Klasse wurde benannt nach Aurore.
Damit der Austausch und die Sicherheit der Mannschaft gesichert ist, wurden diese standardisierten Vorgaben diese Nachricht festgelegt.
Diese Vorgaben für diese standardisierte Nachricht wurde festgelegt um die Sicherheit und den Austausch mit der Mannschaft zu sichern.
Damit die Sicherheit und der Austausch mit der Mannschaft gesichert wird, wurden diese Vorgaben für diese standardisierte Nachricht festgelegt.
Die Vorgaben für diese standardisierte Nachricht wurde festgelegt um den Austausch und die Sicherheit zu sichern.
Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern. Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern.Wir leben für das Morgen und lernen aus dem Gestern..
Diese Nachricht wurde automatisch generiert und umfasst genau 400, in Worten vierhundert, Worte.
Diesem Beispiel ist doch bitte zu folgen.

Top 10 Geschichten von 2012

So, es war ein langer Lauf mit 2012.
Und 2013 ist dann also die nächste Runde

1. Der Stadtmensch
    Ich weiß nicht warum ich diese Geschichte so toll finde oder wie alt sie ist.
    Wenn ich mich richtig erinnere habe ich sie irgendwann mit 15 oder 16    
    geschrieben, aus der selben Zeit  stammt übrigens auch das Wüstentagebuch.
    Auf jeden Fall bin ich stolz darauf, diese sonderbaren Zeichen, die bei mir die
    Handschrift darstellen immer noch entziffern zu können.

2. Zwischenbericht
    Die Geschichte mit der so viele Sachen angefangen hab. Sie war die erste die
    hier veröffentlicht wurde.
    Es war der erste sonderbare Planet der hier auftauchte.
    Der Kreisnug kam hier zum ersten mal vor, der den Weg für die Knipfe, den
    Tiul und die Cletesias ebnete.
    Alles in allem eine gute erste Geschichte.

3. Garganta de Stribog
    Axel Stone zur Rettung!
    Ich zermarterte mir gerade den Kopf über Geschichten von Bedeutung und  
    entschied mich dazu, dass ich keine Lust mehr hatte.
    Also entschied ich mich dazu einen dumpfen Action Held zu erfinden.
    Dazu noch eine klassische Teamaufstellung nach dem Muster The Brain, The
    Body and the Babe.
    Wann immer ich nicht weiter weiß rufe ich nach Axel Stone.
    Und hier werden die Cletesias zum ersten mal erwähnt.
    Die fremde Sprache in dieser Geschichte basiert übrigens auf einer aktuellen
    Fremdsprache.
    Wer sie errät kriegt nen Lolli.


4. Das Verhör
    Einfach eine gute Geschichte.
    Klar, geradeaus und gut.

5. Der alte Signalmann
    Ein sehr bekanntes "Kampflied" aus der DDR ist "Der kleine Trompeter".
    Jeder der in der DDR zur Schule gegangen ist kann dieses Lied noch vorsingen
    oder die Melodie summen.
    Es wurde sogar eine Strophe dazu gedichtet um es noch "kämpferischer" zu    
    machen.
    Interessant ist aber, dass die NSDAP dieses Lied damals für ihre Zwecke  
    umgedichtet hatte.
    Für mich quasi ein AHA! Moment

6. Der Ausbruch
    Ich hatte schon immer den Traum eine Hamster Armee zu züchten um die    
    Weltherrschaft an mich zu reißen.
    Jeder der mehr als einen Hamster zur selben Zeit hatte weiß wovon ich rede.
    Sogenante Kampfhunde sind zahm und liebenswert im Vergleich zu diesen  
    kleinen gemeinen Nagern.
    Die Geschichte ist das Ergebnis meiner Pläne und Erfahrungen

7. Eine letzte Tasse Tee
    Ganz tief in meinem Herzen bin ich warscheinlich ein kleiner gemeiner Goth.
    Alte Horrorfilme find ich toll.
    Aktuelle Filme die meinen Geschmack treffen sind selten.
    Solbald ich irgendetwas mit Familie schreibe, werde ich von meiner eigenen
    gerne gefragt ob sie selber dafür Modell standen.
    Natürlich.
    Ich werden meine Schwestern wieder von den Toten erwecken.
    Mit meinem Großvater im Jenseits komunizieren und erwarte, dass wenigstens
    eins meiner Geschwister sein Leben vor die Wand fährt.
    Ich hoffe wir haben das geklärt.

8. Auf der Wiese
    Diese Geschichte hat viele Versionen durchlebt.
    Wahrscheinlich ist sie fast so alt wie Der Stadtmensch.
    Und sie basiert auf einem Traum.

9. Reiseführer Venus
    Ich glaube hier ging es los, das ich das System für mich geordnet habe.
    Jeder Planet bekam ab hier eine Rolle und einen bestimmten Charakter
    das alles ist noch auszubauen.
   

10. Das sind keine Kiwi Bäume
    Also....
    Ich engagiere mich seit Jahren in einem Jugendclub.
    Der Leiter dieses Jugendclubs schafft es immer wieder neue Sofas zu
    organisieren.
    Wir haben auch drei bis vier Holzlager die einfach nicht kleiner werden.
    Jedes mal wenn ich mich um den Garten kümmer finde ich neue Steine im
    Boden.
    Und dann wachsen da auf einmal unbekannte Pflanzen.
    Man muss nur die Zusammenhänge erkennen.


Euch allen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr

Meine Vorsätze:
Keinen Geburtstag vergessen.
Weiter schreiben.


Launing
die Geschichte einer Verwandlung

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