Donnerstag, 26. Februar 2015
Montag, 23. Februar 2015
Samstag, 21. Februar 2015
Alles auf die Plätze
Eingestellt von
maharas
Mach
dich locker
Das
Rennen ist im Lauf
Neue
Hürden gibt es zuhauf
Lass
raus den kleinen Zocker
Eine
neue Runde
Dazu
neues Glück
Vergiss
die alte Wunde
Es
gibt kein zurück
Alles
auf die Plätze
Wer
zögert wird der Letzte
Tritt
weg von dir den Boden
Dann
gibt es was zu holen
Von
keinem wird irgendwas geschenkt
Nichts
wird von selbst wieder eingerenkt
Hau
dem Gegner die Beine weg
Und
dann lass ihn liegen im Dreck
Spitze
auch die Ellenbogen an
Hau
sie schön in die Seiten dann
Alles
auf die Plätze
Jetzt
geht es um die Schätze
Die
gilt's zu zerschneiden
Jetzt
heißt es weiter treiben
Yalla
Yalla Chop Chop
Immer
im Galopp Hop
Hade
Hade, On y Va
Alles
wird jetzt wunderklar
Pronto
Pronto und dawai
Das
geht alles nicht vorbei
Bloß
nicht vergessen
auch
mal zu schleichen
Um
den Weg zu messen
Muss
man Hürden ausweichen
Irgendwann
wird man vom Ziel besessen
Der
Weg muss dann als Lohn ausreichen
Alles
auf die Plätze
Achtet
auf die Netze
Im
Takt gilt es zu bleiben
Das
hat man zu entscheiden.
Freitag, 20. Februar 2015
Donnerstag, 19. Februar 2015
Montag, 16. Februar 2015
Samstag, 14. Februar 2015
Kleinscheiß
Eingestellt von
maharas
Dein
Freundin breitet sich nachts aus im Bett
Dabei
schaut sie adrett
Die
Zahnbürste lässt sie einfach liegen
Da
kann man schon graue Haare kriegen
Natürlich
trinkt sie statt Bier lieber Wein
Das
alles ist so klein
Du
willst anders essen
Weil
das richtig ist
Dabei
hast du vergessen
Was
wichtig ist
Dein
Kompass dreht sich mit dem Wind
Du
bist und bleibst ein kleines Kind
Wenn
man dir widerspricht
Fängst
du an zu wein
das
alles ist so klein
Deine
Mutter sie zetert
Du
hast dich nicht gemeldet
Genau
so wie letztens
Da
hast du dich verspätet
Ja
natürlich, du bist fleißig
Erzähl
nicht, das weiß ich
Du
kannst jetzt schon entscheiden allein
Das
alles ist so klein
Wir
sind geschaffen aus Sternenstaub
In
uns drehen sich Planeten
Wir
sind alles was war
Was
wir alles werden
wird
wunderbar
Lass
das Leben auf dich regnen
Du
wirst schon was erleben
Was
dich glücklich macht
Vergiss
all den Kleinscheiß
Der
kostet nur nerven
Die
Sinne musst du schärfen
für
den richtigen Preis
Die
Freundin, das Essen, die Mutter
Es
ist alles in Butter
Und
wenn du dich entspannst dann wird schlussendlich der Kleinscheiß
gebannt.
Freitag, 13. Februar 2015
Donnerstag, 12. Februar 2015
Dienstag, 10. Februar 2015
Im Ring des Grauens: Ein Durchbruch
Eingestellt von
maharas
„Achtung an alle
Decks: Bereitmachen für erneuten Durchbruch!“
Garfields Stimme hallte
Mark erschütternd durch alle Lautsprecher.
Seine sonst so ruhige,
fast zarte Stimme hatte einen rauen Ton an sich, den Robert nicht
wieder erkannte.
Routiniert stellte er
den Kanal zur Brücke her.
„Hallo Brücke, was
für ein Durchbruch bitte schön?“
„Hallo Robert,
willkommen zurück, wie ist die Lage?“
Seine elende
Blockadehaltung hatte er jedenfalls nicht verloren.
„Alle noch am Leben
und keine Tentakel. Was für ein Durchbruch kommt da?“
iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
„Lass dich
überraschen, es soll einen geradewegs umhauen, wenn man es zum
ersten Mal sieht.“
Das war keine gerade
sachliche Antwort von seinem ersten Offizier.
Der sonst gewohnte
Hochmut des eitlen Katers hatte sich zu einem durch und durch
schnippischen Ton geändert.
Das war kein gutes
Zeichen.
Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Druck baute sich auf.
In seinen Ohren fing es an zu knistern. Die Luft bekam ein statisches
Aroma.
Das war auch kein gutes
Zeichen.
Beides kannte er nur zu
gut.
Das letztere hatte er
für ein einmaliges Naturphänomen gehalten.
Anscheinend hatte er
sich da geirrt.
Dem ersteren hatte er
in der Vergangenheit immer wieder einen Riegel vorschieben können,
aber wenn Thomas recht hatte, dann hatte Garfield subjektiv ein
halbes Jahr allein auf der Brücke verbracht.
Ohne Unterstützung und
ohne Korrektiv.
„Hast du um geräumt
Garfield?“
Er merkte wie er die
Gegensprechanlage regelrecht strafend anstarrte.
Wenn sich seine
Befürchtungen bewahrheiteten, dann hatte ihr Intelligenzbolzen sich
in seinen Gedanken verrannt und der Brücke seinen persönlichen
Anstrich verpasst.
„Vielleicht ein
bisschen....“
Jetzt klang fast wie
ein kleines Kind, dass dabei ertappt wurde wie es das Werkzeug seines
Vaters Zweck entfremdet hatte.
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
„Wann hast du das
letzte mal die Brücke verlassen Garfield?“
„Keine Ahnung, vor
ein paar Wochen vielleicht?“
„Vor wie viel
Wochen?“
„Keine Ahnung Mann,
das ist jetzt auch gar nicht das Thema, wir haben hier gleich wieder
einen Durchbruch, die Konsistenz des Schiffes hat sich schon wieder
geändert und das Ding das uns getroffen hat spielt wieder verrückt
und wer weiß schon, wann die Würmer wieder angreifen.“
„Alles klar Brücke,
melde mich wieder.“
Das war alles kein
gutes Zeichen.
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Der Druck verstärkte
sich und ließ jedes kleine Geräusch dumpf und unwirklich
erscheinen.
Garfield war gerade mit
sich selber beschäftigt, also musst der Vater vom Schiff mit der
Mutter desselben reden, auch wenn sie sich in der Regel ignorierten.
„Mannschaftsoffizier,
bitte melden.“
Die Gegensprechanlage
knisterte hypnotisch. Seine Umgebung schien sich zu drehen und seine
Knochen schienen immer schwerer zu werden.
„Gelobt seist du oh
großer Kapitän, der du wieder zu uns zurück gekehrt bist.“
„Hi Bonnie.“
„Ich will es nicht
zugeben, aber ich habe dich vermisst.“
„Wie ist der Status?“
„Theoretisch ist
alles klar, praktisch ist alles eine Katastrophe.“
„Wie schlimm?“
„Das Schiff ist
einsatzbereit. Nachdem Garfield sich auf der Brücke verschanzt hat,
habe ich die Steuerung ein Deck tiefer gelegt. Er macht jetzt nur
noch die wissenschaftlichen Messungen.
Wenn wir den Kern
wieder angeschlossen haben, können wir starten und uns von hier
verpissen.
Und wie war es bei
dir?“
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Und dann kamen die
Geister.
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